Trüffel

 

Was ist ein Trüffel?

 

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Der Trüffel ist ein hochgeschätztes Nahrungsmittel und wird vor allem aufgrund seines speziellen, durchdringenden Aromas, das sich erst mit voller Reife ausbildet, begehrt. In der Natur hat der Geruch den Zweck wilde Tiere (wie Schweine, Wildschweine, Schlafmäuse oder Füchse) anzulocken, welche den Trüffeln widerum dabei helfen, ihre Sporen zu verteilen, obwohl sie mit Erde bedeckt sind, und somit die Spezie zu erhalten.

Die Gattung der Tuber besteht aus verschiedenen Spezien hypogäischer Pilze, welche ihr gesamtes Leben unterirdisch verbringen. Diese auch als Trüffel bekannten Pilze gehören der Familie der Tuberaceae an, welche widerum der Klasse der Ascomyceten (Schlauchpilze) angehören. Trüffel wachsen in freier Wildbahn im Boden in der Nähe bestimmter Baum- bzw. Buschwurzeln, vor allem in der Nähe von Eichen und Steineichen mit welchen die Trüffel symbiotische Beziehungen eingehen.

Häufig wird nur der Frucht tragende hypogäische Körper des Trüffels verwendet, welcher mit Hilfe von Hunden ausgemacht und per Hand geernted wird. Trüffel sind von einer Außenschale umgeben, welche einen glatten bzw. skulpturartigen Aspekt aufweist und entweder hell- oder dunkelfarben sein kann. Weiterhin sind Trüffel mit einer Masse namens Gleba gefüllt, welche unterschiedliche Farben, wie z.B. braun, grau, pink oder schwarz, home_0_1-300x221annehmen und mehr oder weniger mit Adern durchzogen und verzweigt sein kann. Die Gleba ist von den Lungenbläschen abgegrenzt, welche viele große Zellen (Asci) absorbieren, die Sporen enthalten.

Die morphologischen Eigenschaften des Peridiums, der Gleba, des Asci’s und der Sporen, gemeinsam mit der Größe und den organoleptischen Merkmalen, machen eine Identifizierung des Trüffels möglich.